Eine gute Idee, wirklich: Camping in Südengland. Ein grosses Zelt für neun Personen brachte den nötigen Komfort. Dass wir nur 2 Erwachsene und 2 Krabbelkinder waren, verdrängten wir ein wenig. Auch nach mehreren Durchgängen dauerte es noch 3 Stunden unser Zelt abzubauen und alles zu verstauen (Kinderwagen, Windeln, Kocher, Campingtisch, Babystühle) und nicht viel kürzer, alles wieder aufzustellen. Kein Wunder, dass wir ein paar B&Bs und Hotels in unsere Reise einbauten.

Auch die Tatsache, dass die durchschnittliche englische Sehenswürdigkeit nur via kinderwagenuntaugliches  Kopfsteinpflaster zu erreichen ist stand irgendwie nicht in unserem Reiseführer. Die Realität bescherte uns aber trotz allem viel Spass und Erlebnisse: Mit den Kindern auf einem Bauernhof Tiere streicheln, nette Nachbaren, welche unsere Girls im Trockenen bespassten, bis wir im Regen unser Zelt abgebaut hatten, Englische Arztpraxen, eine komplett entladenene Autobatterie und sogar einige wirklich schöne und sonnige Tage.

Und ganz viele sympathische Britten, welche uns zu unserem „double trouble“ beglückwünschten.

 

 

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