Ein Taxi brachte uns an den Fährhafen, wo wir die Fähre nach Fitzroy Island bestiegen. Fitzroy Island ist ein kleines Tropenparadies, eine knappe Bootsstunde von Cairns entfernt, mit Regenwald, schönen Stränden und dem klaren Wasser des Great Barrier Reefs gleich vor der Haustüre. Hier wollten wir sozusagen Urlaub von den Ferien machen. Auf Fitzroy gibt es ein kleines Resort, eine Bar, einen Laden und etwas touristische Infrastruktur, wie Tauchshops und verschiedene Touren. Die Insel ist aus irgendeinem Grund geradezu eine Schweizer Exklave. Das Resort war, da Nebensaison, schlecht gebucht, trotzdem sahen wir mehr Schweizer, als auf der ganzen Reise zusammen.

Die nächsten Tage verbrachten wir mit Kayak fahren, Schnorcheln, im Pool plantschen, Essen in der Foxybar, faulenzen, lesen, Glasbodenboot fahren und einer geführten Tour zum Schildkröten-Rehabilitationszentrum. Dazu noch ein Spaziergang durch die Hotelanlage mit Hinweisen, wie die Aboriginals die Pflanzen nutzten.

Leider regnet es auch im Paradies ab und zu, es gab zwischendurch Schauer und Wolken und zudem etwas mehr Wind als erhofft. Dadurch waren die Schnorchel-Bedingungen nicht ideal, es war aber trotzdem sehr schön. Nicht zu vergessen, dass hier ja tiefster Winter ist und trotzdem Badehosenwetter. Nach fünf entspannenden Tagen auf der Insel fuhr die Fähre uns wieder zurück nach Cairns, auch dieses mal wieder mit ruppiger See und Regen.

Am Dienstag hiess es dann früh aufstehen, ein Taxi brachte uns wieder zum Reef Terminal. Dort bestiegen wir einen Katamaran, der uns via Fitzroy Island (hätte man auch einfacher haben können... - aber der Ausflug war ein spontaner Entscheid am Vorrabend) hinaus ins äussere Riff brachte. Hier war ein schwimmender Ponton verankert, eine tolle Möglichkeit das Riff zu erkunden. Und es ist wirklich Great! Christine buchte eine Schnorcheltour - und hatte das Glück alleine mit dem Tauchinstruktor zu sein, was ihr eine Menge von absolut tollen Eindrücken und Bildern bescherte. Hansruedi machte einen Schnuppertauchgang und entdeckte das Riff bis in 9 m Tiefe. Lena und Yael wagten sich ins geschützte Wasser vom Kinder-Pool, bevor sie dann mit dem Glasbodenboot und dem Halb-Tauchboot jeweils die Welt unter Wasser bestaunten. Müde und voller toller Eindrücke ging es dann am Abend per Katamaran wieder zurück.


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